Vor dem Start
Müssen alle Familienmitglieder eine App installieren?
Nein. FamilyManager läuft nativ auf iPhone und iPad sowie als Web-App im Browser. Auf Android lässt sich die PWA direkt aus dem Browser installieren.
Kann ich FamilyManager auf Android nutzen?
Ja, als PWA (Progressive Web App). Ihr installiert sie direkt aus dem Browser. Eure Daten bleiben mit der iOS-App synchron. Einzelne Funktionen gibt es nur auf einer Plattform, etwa das Familien-Board im Browser.
Wie viele Familienmitglieder können mitmachen?
So viele, wie zu eurer Familie gehören, im Free-Tarif wie mit Premium: Eine Obergrenze für Mitglieder gibt es nicht. Abgerechnet wird pro Haushalt, nicht pro Mitglied: Wer in deinem Haushalt ist, kostet nichts extra.
Was passiert nach den 14 Testtagen?
Es wird nichts automatisch berechnet. Ohne gebuchten Tarif läuft euer Haushalt mit den kostenlosen Funktionen weiter.
Was passiert, wenn ich Premium kündige?
Nichts Dramatisches. Ihr kehrt auf Free zurück, nichts wird gelöscht. Die meisten Premium-Bereiche bleiben lesbar, nur Neues anlegen und Bearbeiten ist pausiert. Pinnwand, Familien-Board und Credit-Konto sind ohne Premium nicht einsehbar, ihre Daten bleiben aber gespeichert und sind mit Premium sofort wieder da. Jederzeit wieder aktivierbar.
Müssen beide Haushalte Premium bezahlen?
Nein. Premium braucht der Haushalt, der den Wechselplan führt, also Wechseltage anlegt und Ferienzeiten oder Tauschanfragen einträgt. Der andere Haushalt sieht den kompletten Plan kostenlos: Wechseltage, Übergaben, Termine. Aufgaben, Einkauf und Chat laufen dort weiter im Free-Tarif. Ein zweites Premium lohnt sich nur, wenn auch dort jemand aktiv am Plan mitschreiben will. Zum Vergleich: Bei den großen US-Anbietern zahlt üblicherweise jeder Elternteil einzeln.
Was, wenn ich aufhören will?
Du forderst in der App deinen Datenexport als ZIP an und löschst dein Konto, beides ohne Warteschlange. Im Export stehen deine eigenen Einträge: was du angelegt hast, was dir zugewiesen ist oder was dich betrifft. Verschlüsselte Inhalte bleiben darin verschlüsselt, Dokumente lädst du vorher einzeln in der App herunter.
Was bedeutet Ende-zu-Ende verschlüsselt?
Die Texte eurer Aufgaben, Termine, Nachrichten, Notizen und weiterer Bereiche werden direkt auf eurem Gerät verschlüsselt, bevor sie den Server erreichen. Auf dem Server liegen sie nur als Chiffretext, der Schlüssel liegt nicht neben den Daten. Würde meine Datenbank geklaut, stünde an diesen Stellen deshalb nur unlesbarer Chiffretext, mit einer Ausnahme: Für abonnierte Kalender-Feeds entschlüsselt der Server die Termine selbst. Verschlüsselt ist aber nicht alles: Was verschlüsselt ist und was nicht, steht vollständig in der Antwort „Welche Daten sind verschlüsselt, und welche nicht?“.
Sicherheit und Daten
Wie genau werden meine Daten Ende-zu-Ende verschlüsselt?
Die verschlüsselten Inhalte (welche das sind, steht in der nächsten Antwort) werden direkt auf deinem Gerät mit AES-256-GCM verschlüsselt, bevor sie den Server erreichen, einem etablierten, weltweit anerkannten Standard. Der Schlüssel wird aus deinem Passwort abgeleitet (PBKDF2 mit 600.000 Runden), und dein Passwort verlässt dabei niemals dein Gerät. Jeder Haushalt hat zusätzlich einen eigenen Schlüssel, der für jedes Mitglied einzeln verschlüsselt hinterlegt wird. Auf dem Server liegen diese Inhalte nur als unlesbarer Chiffretext.
Welche Daten sind verschlüsselt, und welche nicht?
Verschlüsselt sind die Textinhalte der meisten Bereiche: bei Aufgaben Titel und Beschreibung, bei Terminen Titel, Beschreibung, Ort und die Angaben zum Bringen und Abholen, bei Einkaufslisten die Artikel, bei Stundenplänen Fach, Lehrkraft, Raum und Notiz, bei Ausgaben Bezeichnung, Notiz und Kategorien, bei Pflege- und Betreuungseinträgen Titel, Menge und Notiz, dazu Notizen, der Text von Chat-Nachrichten und Übergabe-Notizen. Vollständig verschlüsselt sind der Dokumenten-Safe (auch die Dateien selbst), Dateianhänge an Terminen, der Passwort-Tresor und die Kinder-Steckbriefe mit Blutgruppe, Allergien, Medikamenten und Notfallkontakten.
Nicht verschlüsselt sind zum einen Verwaltungsdaten und Angaben, die die App zum Sortieren, Erinnern und Abrechnen braucht: deine E-Mail-Adresse für den Login, Namen und Geburtstage von Haushalt und Mitgliedern, Profilbilder, Datum und Uhrzeit von Terminen, Zuweisungen und Status, Menge, Einheit und Geschäft bei Einkaufsartikeln, Beträge von Ausgaben, die Art eines Pflegeeintrags (etwa Medikament oder Temperatur) sowie Zeitstempel. Zum anderen sind einige Bereiche heute noch nicht verschlüsselt: der Wechselplan samt Ferien und Tauschgründen, Kontakte, Essensplan, Checklisten und Packlisten, Gegenstände der Kinder, die Pinnwand (auch dorthin angepinnte Nachrichten), Belohnungen, Fotos im Chat und an Aufgaben sowie die Namen von Kalendern, Kategorien, Einkaufslisten, Notizbüchern, Ordnern und Schulen. Diese Daten sind über Zugriffsregeln auf deinen Haushalt beschränkt (der Wechselplan auch auf den verbundenen Haushalt), aber nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt.
Kannst du als Betreiber meine Inhalte lesen?
Die verschlüsselten Inhalte im Normalfall nicht. Zum Entschlüsseln braucht es den Schlüssel aus deinem Passwort, und der verlässt dein Gerät nie. In der Datenbank liegen sie nur als Chiffretext. Eine vollständige Garantie ist das nicht: Bei abonnierten Kalender-Feeds entschlüsselt der Server die Termine selbst, und bei Kinder-Konten läuft Schlüsselmaterial über den Server, sodass ich dort Inhalte technisch entschlüsseln könnte. Was unter „Welche Daten sind verschlüsselt, und welche nicht?“ als nicht verschlüsselt aufgeführt ist, liegt dagegen lesbar in der Datenbank. Technisch könnten ich und der Hosting-Anbieter es einsehen.
Wo werden meine Daten gehostet?
Backend, Datenbank und alle Datei-Uploads laufen bei Supabase in einem Rechenzentrum in der EU (AWS-Region Irland). Hochgeladene Dokumente liegen in privaten, nicht öffentlich zugänglichen Speicher-Bereichen desselben EU-Projekts. Die Web-App wird über Vercel ausgeliefert.
Wie ist die DSGVO sichergestellt?
Verantwortlicher mit ladungsfähiger Anschrift in Deutschland (siehe Impressum). Für die Registrierung brauche ich nur E-Mail-Adresse, Anzeigenamen und ein Passwort, mehr nicht. Alle Dienstleister (u. a. Supabase, Vercel, Stripe, Apple, RevenueCat, Resend, TelemetryDeck, Google) sind in der Datenschutzerklärung transparent aufgeführt. Deine Rechte sind direkt in der App umgesetzt: Export deiner eigenen Einträge als ZIP und endgültige Konto-Löschung. Und: kein Werbe-Tracking, keine Cookies zu Analysezwecken, und die pseudonyme Nutzungsstatistik lässt sich abschalten.
Was passiert, wenn ich mein Passwort vergesse?
Weil dein Passwort der Schlüssel zu deinen Inhalten ist, kann ich es nicht einfach zurücksetzen, sonst wäre die Verschlüsselung wertlos. Deshalb gibt es einen Recovery-Code, den du beim Einrichten oder später im Profil erstellst. Bewahre ihn sicher auf: Mit ihm stellst du den Zugriff wieder her. Ohne Passwort und ohne Recovery-Code kann ich dir den Zugriff auf deine verschlüsselten Inhalte nicht wiederherstellen.